Hauptsache, die Chemie stimmt.
Wie bei allen Dingen im Leben versetzt vor allem Dein Spaß und Deine Begeisterung für eine Sache Berge. So auch beim Pharmaziestudium. Wenn Du es willst, wird Dich Nichts aufhalten, auch nicht eine 4 in Chemie. Trotzdem hier ein Überblick über die grundsätzlichen Kenntnisse, die Du besser aus der Schule mit in die Vorlesung bringen solltest, damit Du Dich beim Pharmaziestudium wohl fühlst und natürlich - noch wichtiger - überhaupt für das Studium zugelassen wirst.
Genau hingeschaut
Wer sich für Pharmazie interessiert, sollte es genau nehmen.
Besonders die naturwissenschaftlichen Fächer spielen hier eine große Rolle, denn grundsätzlich beschäftigst Du Dich während des Pharmaziestudiums mit jeder Menge chemischer Reaktionen, biologischen Zusammenhängen und dem menschlichen Körper. Eine Niete in Mathe, Biologie und Chemie solltest Du also nicht unbedingt sein, sonst würdest Du im Hörsaal wahrscheinlich nicht glücklich. Spätestens, wenn es bei den Versuchen anfängt zu puffen und zu zischen, solltest Du schon ein bisschen Ahnung von chemischen Abläufen haben – nicht nur zu Deiner eigenen Sicherheit. Wenn das auf Dich zutrifft und Du Dich auch noch zum Beispiel für Physik interessierst, dann passt das schon mal ganz gut! Aber: Auch ein gutes Sprachgefühl und entsprechende Noten in Deutsch und Englisch schaden nicht! Schließlich sollst Du ja auch erklären und verstehen können, was Du gerade gemacht hast. Eigentlich kein Problem, oder?
Von Natur aus neugierig
Wenn Du beim Lesen des Textes jetzt häufiger zustimmend mit dem Kopf genickt hast, wenn Du Mitochondrien nicht für Krankheitserreger hältst und Deine Mutter Dich schon früher nur mit Mühe davon abhalten konnte, den Kloreiniger mit Essig zu mischen, dann sollte das Pharmaziestudium genau das Richtige für Dich sein. Und keine Sorge: Es muss nicht gleich eine Eins in jedem Fach sein! Die Erfolgsquote beim Pharmaziestudium liegt bei 75 Prozent! Und nur ganz Wenige brechen ihr Studium ab. Also: Wer einmal dabei ist, den lässt die Faszination Pharmazie nicht so schnell wieder los. Neben inhaltlichen Voraussetzungen solltest Du vor allem reichlich Neugier mitbringen. Wenn Du Spaß daran hast, Dinge nicht nur zu zerreden, sondern auszuprobieren und lieber mal genau zu analysieren, statt oberflächlich zu streifen, dann bist Du schon auf dem besten Weg zur Apothekerin bzw. zum Apotheker.
Studier das Leben
Aber egal, wie viel Vorwissen Du aus der Schule mitbringst: Wer Pharmazie studiert, muss manchmal viel lernen und auch mal ordentlich ranklotzen. Denn in den vergleichsweise wenigen Semestern gilt es, über den Menschen, Arzneimittel und Medizin viel zu lernen und das neue Wissen natürlich auch zu behalten. Wenn Du also nach einem Gammel-Studium suchst, dann bist du mit einem Pharmazie-Studium an der falschen Adresse. Das hat einen großen Vorteil: In 8 Semestern Regelstudienzeit kannst Du schon fertig sein mit Deinem Studium und Dich ins vielfältige und spannende Berufsleben stürzen.










